Die Geflügelschere halbiert mühelos die Broiler.
Das rechte Tor der Wache steht offen.
Drei weiße Plastikstühle.
Schnapp-klick. Schnapp-klick. Schnapp-klick.
Der Feuerwehrmann spielt ungeduldig mit seinem Zippo.
Also doch keine besorgte Oma, die nicht mit ansehen konnte, wie die Laternenpfähle im Winter frieren oder von angelehnten Fahrrädern zerkratzt werden.
Zuerst war ich etwas enttäuscht.
-
The history of guerilla knitting
-
Knitta
-
Masquerade
Die Nacht ist kalt, die Straße ist leer, die Gaslaternen beleuchten kahle Äste und spiegeln sich auf dem feuchten Kopfsteinpflaster. Vor dem verwaisten Kültürcafe stehen zwei abgewetzte Gestalten. Die eine hält ein Saxofon in den Händen, die andere ein Sternburg-Export und hört aus respektvoller Entfernung zu, staunend, die Ohren der Stalingradmütze hochgeklappt.
Gassigeher, die ihre Tiere für eine späte Runde um den Block führen, nehmen ihre Hunde an die kurze Leine. Wagt es eine Töle, irritiert zu knurren oder gar zu kläffen, gibt es sofort Senge.
Im Haus gegenüber, dem mit dem pockennarbigen Putz, öffnen sich Fenster einen Spalt breit.
Schließlich fordert eine besorgte Mutter die Nachtruhe für ihr Kind ein.
Der Musiker wehrt die Münzen ab, die ihm der Sterni-Trinker zustecken will, packt sein Instrument in den Koffer, schultert seinen Rucksack und verschwindet um die Ecke.
Von irgendwoher kommt spärlicher Applaus.
Dann schließen sich die Fenster und flackern kurz darauf wieder bläulich wie jede Nacht.
"I don't want to have to do this living. I just walk around. I want to be swept off my feet, you know? I want my children to have magical powers. I am prepared for amazing things to happen. I can handle it."
Auf der Friedhofsbrache - „Hier betrieben christliche Gemeinden ein Zwangsarbeiterlager“ - herzen Gesichtstätowierte ihre Kampfhunde. Vom Sperrmüllsofa starren sechs Augen in den blassblauen Himmel der Einflugschneise.
Ein Learjet kreischt, dann klackern die Kronenkorken.